Mittelstand nicht Mittelmaß

Privates Baurecht • Architekten- und Ingenieurrecht • Vergaberecht

Privates Baurecht • Architekten- und Ingenieurrecht • Vergaberecht


VHS Köln 2017

Berufsbegleitende Zusatzausbildung 2017 - Mediation 2017

Konflikte professionell lösen


Geplante Termine in 2017

24./25. März
28./29. April
19./20. Mai
23./24. Juni
11. bis 15. September (Intensivblock Bildungsurlaub)
13./14. Oktober
10./11. November
8./9. Dezember



Was ist Mediation?
Mediation ist eine klar strukturierte, systematische Form der Lösung von Konflikten. Mediatorinnen und Mediatoren unterstützen als neutrale Dritte die Konfliktparteien beim Prozess der Kommunikation und der selbstverantwortlichen Lösungsfindung. Mediation kann in nahezu sämtlichen Konfliktbereichen eingesetzt werden, in der Berufs- und Arbeitswelt, der Wirtschaft und Verwaltung genau so wie in Familie, Nachbarschaft, Schule oder im Ehrenamt.

Anwendungsgebiete

Ziel dieses Fachlehrgangs ist es, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu qualifizieren, selbstverantwortliche Mediationsprozesse zu leiten und lösungsorientierte Kommunikation im eigenen Arbeitsfeld einzusetzen. Die Mediationsausbildung richtet sich an Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Führungskräfte in Betrieben, Verwaltungen und Verbänden, an Selbständige sowie an Menschen, die eine Tätigkeit als Mediatorin oder Mediator anstreben. Es können sich zudem all diejenigen angesprochen fühlen, die ihre Kommunikations- und Konfliktkompetenz erweitern und verbessern möchten.

Arbeitsweise

Alle Seminare sind als Workshop gestaltet: Wissen und Erfahrungen werden gemeinsam von der Gruppe und dem Dozententeam zusammengetragen, diskutiert und ausgewertet. Das Arbeiten an Fallbeispielen sowie Rollenspiele, Intervision und Supervision sind integrale Bestandteile. Zu jedem Seminarblock werden Skripte ausgehändigt.

 

Zur Ausbildung

Die Ausbildung ist in 7 Unterrichtsblöcke zuzüglich einem Intensivblock gegliedert. Sie erhalten nach erfolgreicher Teilnahme ein Zertifikat, das Sie als Mediator oder Mediatorin ausweist. Der letzte Block schließt mit einem Prüfungsgespräch ab. Daneben wird von den Teilnehmenden eine Abschlussarbeit mit einem Umfang von cica 15 bis 20 Seiten erwartet. Die Ausbildung entspricht den Standards der Mediatorenverbände.

I. Einführung in die Mediation
  • Das Phasenmodell der Mediation
  • Konflikttheoretische Grundlagen
  • Eigenes Konfliktverhalten

II. Grundlagen der Kommunikation
  • Interessenklärung in der Mediation
  • Kommunikationspsychologische Grundlagen und Gesprächsführung in der Mediation

III. Haltung in Konflikten
  • Systemische Interventionen
  • Gewaltfreie Kommunikation

IV. Verhandlungstechnik
  • Umgang mit Blockaden und schwierigen Verhandlungssituationen
  • Kreative Lösungsmöglichkeiten
  • Bewertungsmethoden

V. Recht in der Mediation
  • Rolle des Rechts
  • Arbeit mit Anwälten
  • Co-Mediation, Kurzmediation

VI. Vertiefungsblock Mediation in Wirtschaft und Arbeitswelt
  • Setting und Design der Mediation bei komplexen Fällen
  • Professionelle Auftragsklärung
  • Umgang mit mehreren Parteien, Gruppen oder Delegierten in der Mediation
  • Umgang mit Macht und Hierarchie
  • Konfliktmanagementsysteme
  • Supervision

VII. Rolle und Selbstverständnis als Mediator
  • Supervisionsblock

VIII.  Marketing für Mediation - Abschlussprüfung
In jedem Block werden in Form von Rollenspielen Mediationen aus unterschiedlichen Feldern trainiert, zum Beispiel: 
  • Baumediation
  • Innerbetriebliche Konflikte
  • Familiäre Konflikte, Erbauseinandersetzungen
  • Mediation im interkulturellen Kontext
  • Nachbarschaftsstreitigkeiten
  • Mediation im öffentlichen Bereich
  • Konflikte mit oder zwischen Unternehmen


Leitung der Zusatzausbildung


Christoph Bubert
Rechtsanwalt und Mediator (DGM, DACH)
Ausbilder für Mediation und Lehrtrainer (DACH)
Mitglied im Ausschuss "Gerichtsnahe Mediation" beim Landgericht Köln sowie im Baumediatorenverband

Dorothea Kriele
Coach und Supervisorin (DGSv)
Rechtsanwältin und Mediatorin

Weitere Informationen:

Die Anmeldung zur Fortbildung ist beratungspflichtig und ausschließlich für die Gesamtausbildung möglich. Aufgrund gesonderter Konditionen in Bezug auf Ratenzahlung, Stornierungsbedingungen, jahresübergreifende Kurstermine und Bildungsscheck oder Bildungsprämie kann eine Anmeldung ausschließlich über Frau Gabriele Siegmund , Tel.: (0221) 221-23302, E-Mail: gabriele.siegmund@stadt-koeln.de erfolgen. Setzen Sie sich bei Interesse bitte direkt mit ihr in Verbindung.

Veranstaltungsort: VHS Studienhaus am Neumarkt, Cäcilienstr. 35, 50667 Köln, Altstadt/Süd,
Ausbildungszeitraum: 24. März 2017 - 9. Dezember 2017
Entgelt: 3.396,00 Euro inklusive Skripten
Veranstaltungsnummer: A-184322


Inhaltliche Beratung
Annette Ahaus (Fachbereichsleiterin)

Telefon: 0221 / 221-22616

E-Mail an Annette Ahaus

Seminare

ganztags -> Umgang mit schwierigen Verhandlungssituationen und -partnern am Bau (BU)

Mi., 06.09.2017
9.15-16.00 Uhr
Immer wieder kommt es - gerade wenn es um Nachträge oder Mängel geht - zu schwierigen Verhandlngssituationen in einer unangenehmen und...

Theodor-Heuss-Str. 43
51149 Köln
Telefon: 02203 - 30 00 99 / 90
Telefax: 02203 - 3 51 02


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