Mittelstand nicht Mittelmaß

Privates Baurecht • Architekten- und Ingenieurrecht • Vergaberecht

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VHS Köln 2014

Berufsbegleitende Zusatzausbildung - Mediation 2014 - Konflikte professionell lösen

 

Was ist Mediation?

Mediation ist eine klar strukturierte, systematische Form der Lösung von Konflikten. Mediatorinnen und Mediatoren unterstützen als neutrale Dritte die Konfliktparteien beim Prozess der Kommunikation und der selbstverantwortlichen Lösungsfindung. Mediation kann in nahezu sämtlichen Konfliktbereichen eingesetzt werden, in der Berufs- und Arbeitswelt, der Wirtschaft und Verwaltung genau so wie in Familie, Nachbarschaft, Schule oder im Ehrenamt.

Anwendungsgebiete
In der Ausbildung werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Grundlagen, Methoden und Struktur des Mediationsverfahrens erlernen und mit der Rolle und Funktion des Mediators bzw. der Mediatorin vertraut gemacht. Sie werden sich sowohl mit Kommunikationsprozessen, Rhetorik und den unterschiedlichen Konfliktarten beschäftigen und die eigene kommunikative Kompetenz stärken, als auch psychologische Fertigkeiten erlernen und vertiefen und die Grundlagen, Methoden und Techniken des strukturierten und rationalen Verhandelns erarbeiten.

Arbeitsweise
Alle Seminare sind als Workshop gestaltet: Wissen und Erfahrungen werden gemeinsam von der Gruppe und dem Dozententeam zusammengetragen, diskutiert und ausgewertet. Das Arbeiten an Fallbeispielen sowie Rollenspiele, Intervision und Supervision sind integrale Bestandteile. Zu jedem Seminarblock werden Skripte ausgehändigt.


Zur Ausbildung

Die Ausbildung ist in 7 Unterrichtsblöcke zu je zwei Tagen und einen Intensivblock zu fünf Tagen gegliedert (zusammen 200 Stunden). Hinzukommen 40 Stunden Intervision und Peergruppenarbeit. Teilnehmer und Teilnehmerinnen erhalten nach erfolgreicher Teilnahme ein Zertifikat, das sie als Mediator oder Mediatorin ausweist. Der letzte Block schließt mit einem Prüfungsgespräch ab. Daneben wird von den Teilnehmenden eine Abschlussarbeit mit einem Umfang von circa 15 bis 20 Seiten erwartet. Die Ausbildung entspricht den Standards der Mediatorenverbände.

I. Einführung in die Mediation

  • Das Phasenmodell der Mediation
  • Konflikttheoretische Grundlagen
  • Eigenes Konfliktverhalten

II. Grundlagen der Kommunikation

  • Interessenklärung in der Mediation
  • Kommunikationspsychologische Grundlagen und Gesprächsführung in der Mediation

III. Haltung in Konflikten

  • Systemische Interventionen
  • Gewaltfreie Kommunikation

IV. Verhandlungstechnik

  • Umgang mit Blockaden und schwierigen Verhandlungssituationen
  • Kreative Lösungsmöglichkeiten
  • Bewertungsmethoden

V. Recht in der Mediation

  • Rolle des Rechts
  • Arbeit mit Anwälten
  • Co-Mediation, Kurzmediation

VI. Vertiefungsblock Mediation in Wirtschaft und Arbeitswelt

  • Setting und Design der Mediation bei komplexen Fällen
  • Professionelle Auftragsklärung
  • Umgang mit mehreren Parteien, Gruppen oder Delegierten in der Mediation
  • Umgang mit Macht und Hierarchie
  • Konfliktmanagementsysteme
  • Supervision

VII. Rolle und Selbstverständnis als Mediator

  • Supervisionsblock

VIII.  Marketing für Mediation - Abschlussprüfung


In jedem Block werden in Form von Rollenspielen Mediationen aus unterschiedlichen Feldern trainiert, zum Beispiel: 

  • Baumediation
  • Innerbetriebliche Konflikte
  • Familiäre Konflikte, Erbauseinandersetzungen
  • Mediation im interkulturellen Kontext
  • Nachbarschaftsstreitigkeiten
  • Mediation im öffentlichen Bereich
  • Konflikte mit oder zwischen Unternehmen


Leitung der Zusatzausbildung
 
Christoph Bubert
Rechtsanwalt und intrernational zertifizierter Mediator, Mediationstrainer und Mediationssupervisor (DACH), zertifizierter Mediator (DGM) und nach den MQ®-Standards
Mitglied im Ausschuss "Konfliktmanagement und Mediation" im KAV, Sprecher Fachbereich "Baugroßprojekte und Mediation" im DACH
Schiedsrichter und Schlichter

Dorothea Kriele
Coach und Supervisorin (DGSv)
Rechtsanwältin und Mediatorin
 


Termine
  • 28. und 29. März 2014
  • 2. und 3. Mai 2014
  • 6. und 7. Juni 2014
  • 4. und 5. Juli 2014
  • 29. und 30. August 2013
  • 22. bis 26. September 2014 (Bildungsurlaub)
  • 24. und 25. Oktober 2014
  • 28. und 29. November 2014

Weitere Information
Die Anmeldung zur Fortbildung ist beratungspflichtig und ausschließlich für die Gesamtausbildung möglich. Aufgrund gesonderter Konditionen in Bezug auf Ratenzahlung, Stornierungsbedingungen, jahresübergreifende Kurstermine und Bildungsscheck bzw. Bildungsprämie kann eine Anmeldung ausschließlich über Frau Gabriele Siegmund, Tel.: (0221) 221-23302, E-Mail: gabriele.siegmund@stadt-koeln.de erfolgen. Setzen Sie sich bei Interesse bitte direkt mit ihr in Verbindung.

Veranstaltungsort: Köln-Nippes, VHS im Bezirksrathaus, Neusser Straße 450
Ausbildungszeitraum: 28. März 2013 bis 29. November 2014
Entgelt: 3.396 Euro inklusive Skripten
Veranstaltungsnummer: A-184320


Inhaltliche Beratung
Annette Ahaus (Fachbereichsleiterin)

Telefon: 0221 / 221-22616

E-Mail an Annette Ahaus

Seminare

ganztags -> Umgang mit schwierigen Verhandlungssituationen und -partnern am Bau (BU)

Mi., 06.09.2017
9.15-16.00 Uhr
Immer wieder kommt es - gerade wenn es um Nachträge oder Mängel geht - zu schwierigen Verhandlngssituationen in einer unangenehmen und...

Theodor-Heuss-Str. 43
51149 Köln
Telefon: 02203 - 30 00 99 / 90
Telefax: 02203 - 3 51 02


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