Mittelstand nicht Mittelmaß

Privates Baurecht • Architekten- und Ingenieurrecht • Vergaberecht

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VHS Köln 2013/2014

Berufsbegleitende Zusatzausbildung - Mediation 2013 - Konflikte professionell lösen

 

Was ist Mediation?

Mediation ist eine klar strukturierte, systematische Form der Lösung von Konflikten. Mediatorinnen und Mediatoren unterstützen als neutrale Dritte die Konfliktparteien beim Prozess der Kommunikation und der selbstverantwortlichen Lösungsfindung. Mediation kann in nahezu sämtlichen Konfliktbereichen eingesetzt werden, in der Berufs- und Arbeitswelt, der Wirtschaft und Verwaltung genau so wie in Familie, Nachbarschaft, Schule oder im Ehrenamt.

Anwendungsgebiete
Ziel dieses Fachlehrgangs ist es, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu qualifizieren, selbstverantwortliche Mediationsprozesse zu leiten und lösungsorientierte Kommunikation im eigenen Arbeitsfeld einzusetzen. Die Mediationsausbildung richtet sich an Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Führungskräfte in Betrieben, Verwaltungen und Verbänden, an Selbständige sowie an Menschen, die eine Tätigkeit als Mediatorin oder Mediator anstreben. Es können sich zudem all diejenigen angesprochen fühlen, die ihre Kommunikations- und Konfliktkompetenz erweitern und verbessern möchten.

Arbeitsweise
Alle Seminare sind als Workshop gestaltet: Wissen und Erfahrungen werden gemeinsam von der Gruppe und dem Dozententeam zusammengetragen, diskutiert und ausgewertet. Das Arbeiten an Fallbeispielen sowie Rollenspiele, Intervision und Supervision sind integrale Bestandteile. Zu jedem Seminarblock werden Skripte ausgehändigt.


Zur Ausbildung

Die Ausbildung ist in 7 Unterrichtsblöcke zuzüglich einem Intensivblock gegliedert. Sie erhalten nach erfolgreicher Teilnahme ein Zertifikat, das Sie als Mediator oder Mediatorin ausweist. Der letzte Block schließt mit einem Prüfungsgespräch ab. Daneben wird von den Teilnehmenden eine Abschlussarbeit mit einem Umfang von circa 15 bis 20 Seiten erwartet. Die Ausbildung entspricht den Standards der Mediatorenverbände.

I. Einführung in die Mediation

  • Das Phasenmodell der Mediation
  • Konflikttheoretische Grundlagen
  • Eigenes Konfliktverhalten

II. Grundlagen der Kommunikation

  • Interessenklärung in der Mediation
  • Kommunikationspsychologische Grundlagen und Gesprächsführung in der Mediation

III. Haltung in Konflikten

  • Systemische Interventionen
  • Gewaltfreie Kommunikation

IV. Verhandlungstechnik

  • Umgang mit Blockaden und schwierigen Verhandlungssituationen
  • Kreative Lösungsmöglichkeiten
  • Bewertungsmethoden

V. Recht in der Mediation

  • Rolle des Rechts
  • Arbeit mit Anwälten
  • Co-Mediation, Kurzmediation

VI. Vertiefungsblock Mediation in Wirtschaft und Arbeitswelt

  • Setting und Design der Mediation bei komplexen Fällen
  • Professionelle Auftragsklärung
  • Umgang mit mehreren Parteien, Gruppen oder Delegierten in der Mediation
  • Umgang mit Macht und Hierarchie
  • Konfliktmanagementsysteme
  • Supervision

VII. Rolle und Selbstverständnis als Mediator

  • Supervisionsblock

VIII.  Marketing für Mediation - Abschlussprüfung


In jedem Block werden in Form von Rollenspielen Mediationen aus unterschiedlichen Feldern trainiert, zum Beispiel: 

  • Baumediation
  • Innerbetriebliche Konflikte
  • Familiäre Konflikte, Erbauseinandersetzungen
  • Mediation im interkulturellen Kontext
  • Nachbarschaftsstreitigkeiten
  • Mediation im öffentlichen Bereich
  • Konflikte mit oder zwischen Unternehmen


Leitung der Zusatzausbildung
 
Christoph Bubert
Rechtsanwalt und Mediator (DGM, DACH)
Ausbilder für Mediation und Lehrtrainer (DACH), MediationsSupervisor (DACH)
Mitglied im Ausschuss "Gerichtsnahe Mediation" beim Landgericht Köln sowie im Baumediatorenverband

Dorothea Kriele
Coach und Supervisorin (DGSv)
Rechtsanwältin und Mediatorin
 

Sie erhalten einen Einblick in die Methode sowie ausführliche Informationen über die von uns angebotene Zusatzausbildung. Dabei lernen Sie das Aussbildungsteam Frau Kriele, Herrn Bubert und Frau Dr. Frau Wittmütz kennen.


Termine
  • 8. und 9. März 2013
  • 26. und 27. April 2013
  • 7. und 8. Juni 2013
  • 19. und 20. Juli 2013
  • 6. und 7. September 2013
  • 7. bis 11. Oktober 2013 (Bildungsurlaub)
  • 15. und 16. November 2013
  • 6. und 7. Dezember 2013

Weitere Information
Die Anmeldung zur Fortbildung ist ausschließlich für die Gesamtausbildung möglich. Aufgrund gesonderter Konditionen in Bezug auf Ratenzahlung, Stornierungsbedingungen, jahresübergreifende Kurstermine und Bildungsscheck oder Bildungsprämie unterliegt die Anmeldung Besonderheiten, vgl. hier


Veranstaltungsort:
Nippes, VHS im Bezirksrathaus, Neusser Straße 450
Ausbildungszeitraum: 8. März 2013 bis 7. Dezember 2013
Entgelt: 3.396 Euro inklusive Skripten
Veranstaltungsnummer: A-184320


Inhaltliche Beratung
Annette Ahaus (Fachbereichsleiterin)

Telefon: 0221 / 221-22616

E-Mail an Annette Ahaus

Seminare

ganztags -> Umgang mit schwierigen Verhandlungssituationen und -partnern am Bau (BU)

Mi., 06.09.2017
9.15-16.00 Uhr
Immer wieder kommt es - gerade wenn es um Nachträge oder Mängel geht - zu schwierigen Verhandlngssituationen in einer unangenehmen und...

Theodor-Heuss-Str. 43
51149 Köln
Telefon: 02203 - 30 00 99 / 90
Telefax: 02203 - 3 51 02


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